Blog

Monday, der 24. January 2022

FIABCI-SUISSE Kick-off Event 2022 am 12. Januar in Neuchâtel

Jahresauftakt und Marktausblick in Neuenburg

Michele Giambonini, neuer Präsident des Schweizer Chapters des globalen Verbands der Immobilienberufe FIABCI (Fédération Internationale des Administrateurs de Biens Conseils et Agent Immobiliers ), begrüsste in der ersten Januar-Hälfte rund 30 FIABCI-SUISSE Mitglieder und Freunde zum Auftakt-Event im Hotel Beau Rivage in Neuchâtel.

MR Der auf der Generalversammlung in Lausanne im Dezember 2021 gewählte neue FIABCI-SUISSE Präsident Michele Giambonini präsentierte anlässlich des Jahresauftakt-Events «Kick-off 2022» die neuen Vorstandsmitglieder und die neuen Strukturen im Vorstand. So verteilen sich nun die Zuständigkeiten auf die Bereiche Marketing und Sponsoren, Kommunikation und Finanzen sowie Administration und Repräsentation auf mehrere Schultern. Neben dem neuen Vize-Präsidenten Vitali Bekker  (SWISS AIM SA) zählen nun Teresa Astorina sowie Anne-Marie Loeillet (PCM Opérateur Urbain SA) und Romedio Corazzolla (Stempfle Consulting) sowie Paul-Alexandre Goumaz (Régie Marmillod) zum Schweizer Vorstandsteam.

Markterholung «nach Plan» erwartet

Anschliessend stellte Stefan Fahrländer (FPRE) den jüngst publizierten Immobilien-Almanach 2022 vor und präsentierte eine Vielzahl an Prognosen und Details über den Schweizer Immobilienmarkt in den kommenden zwölf Monaten und darüber hinaus. Ein Fokus richtete sich dabei auf die Erholungstendenzen in der Schweizer Wirtschaft nach dem pandemiebedingten Einbruch. In seinem Basisszenario geht Fahrländer von einer «Erholung nach Plan» aus und rechnet dabei Mitte 2022 mit einer Rückkehr auf das ursprünglich einmal erwartete BIP-Niveau. Diesem Szenario liegt die Annahme zugrunde, dass die in vielen Ländern dieser Welt stark gestiegenen Inflationsraten sich wieder zurückbilden und Zinserhöhungen durch die Zentralbanken – zumindest vorerst – nicht nötig werden. Für die Preise im Eigentumswohnungsbereich erwartet Fahrländer dann einen weiteren, jedoch im Vergleich zu 2021 deutlich moderateren Preisanstieg in diesem Segment.

Unter den Voraussetzungen des Basisszenarios gebe es auch mittelfristig keinen Grund an mittelfristig weiter steigenden Marktwerten für Mehrfamilienhäuser, zumindest an stark nachgefragten Standorten, zu zweifeln. Auch in periphereren Regionen der Schweiz könnte der Anlagedruck zu Preissteigerungen führen, so Fahrländer. Während bei Büroimmobilien pandemiebedingt keine Verwerfungen festzustellen seien und hier mittelfristig stabile Marktmieten prognostiziert werden, sieht es bei den Verkaufsimmobilien etwas anders aus. Dort erwartet er keinen substanziellen Anstieg der Nachfrage nach Verkaufsflächen. Im gesättigten Schweizer Detailhandelsmarkt steige das Angebot bei einer gleichzeitig immer noch hohen Neubautätigkeit. Deshalb sei in diesem Segment nur mit stabilen und allenfalls auch sinkenden Mieten zu rechnen.

Lunch im April, Weltkongress im Juni

FIABCI-SUISSE Präsident Michele Giambonini dankte in seinem Abschluss-Statement noch einmal ausdrücklich Thomas Henle, seinem Vorgänger an der nationalen Verbandsspitze, für seinen ausserordentlichen und wertvollen Einsatz in den vergangenen drei Jahren. Zugleich zeichnete er die nächsten wichtigen Stationen und Events innerhalb und ausserhalb des Immobilienverbands auf. Hierzu zählt zunächst der Auftritt an der Internationalen Immobilienmesse MIPIM in Cannes/Frankreich vom 15. bis 18. März 2022 sowie einen FIABCI-SUISSE Lunch am 28. April 2022 in der Region von Zürich. Es folgen darauf Ende Mai die Generalversammlung des Schweizer Chapters sowie vom 7. bis 10. Juni 2022 dann der FIABCI-Weltkongress in Paris/Frankreich.

Allgemein